Das Boxen zum Einstieg

Das Boxen zum Einstieg

Sehr oft fragen sich Anfänger, wie sie am besten in Wrestling, Kampfsport und dergleichen einsteigen können. Und da stellen sich direkt 2 große Fragen.

Willst du dich verteidigen können und Seelenfrieden erlernen?

Oder willst du kämpfen ohne Ende und offensiven Sport betreiben?

Offensiverer Sport fürs Wrestlen

Wenn du nämlich wrestlen möchtest, musst du definitiv etwas offensives machen, damit du überhaupt eine Chance hast, im Kampfring zu überstehen und deinen Gegnern extreme Schläge zu verpassen und sie zu werfen. Ich finde, dass sich für den Anfang am besten einige Übungen als Boxer anbieten. Damit trainierst du deinen Körper auf alle wichtigen bevorstehenden Dinge: Das Einstecken von Schlägen, das Zuschlagen und das Ausweichen mit schnellen Reflexen. Damit dir das auch recht leicht gelingt, kannst du einen Boxsack bei Boxerwelt kaufen und so erst einmal vom Keller oder Wohnzimmer aus durchstarten. Hast du das einmal gemacht, ist es ratsam, sich einen Trainingspartner im Umkreis oder in einem Trainingsstudio zu suchen und mit diesem langfristig deine Fähigkeiten zu verbessern.

Du kannst im Grunde direkt vom Boxen ins Wrestlen umsteigen und dann die notwendigen weiteren Techniken in der Praxis lernen. Eine andere Möglichkeit für dich wäre aber auch noch, zusätzlich zum Boxen noch eine Kampfsportart wie Judo zu machen. Damit lernst du nämlich noch, wie du dich körperlich behauptest, dich vor Würfen schützt und wie du deinen Gegner selbst werfen kannst bzw. aus dem Gleichgewicht bringst.

Das wichtigste ist für dich dabei, dass du unbedingt einen aggressiven Geist entwickelst. Du darfst beim Wrestling auf keinen Fall Angst haben oder aus irgendeinem anderen Grund zurückschrecken. Lerne, immer standhaft zu bleiben und niemals ein leichter Gegner zu werden

Harmonischer Kampfsport nicht unbedingt fürs Wrestling

Die andere Frage war, ob du dich viel mehr auf deinen Seelenfrieden konzentrieren und verteidigen können willst. Dann ist das Wrestling definitiv nicht für dich geeignet. Eine defensivere Kampfweise und -haltung erlernst du mit etwas wie Taekwondo oder Karate. Auch Kung Fu ist viel mehr auf die Selbstverteidigung ausgelegt. Auf der Website zum Kampfsport in Deutschland findest du sicher einen Verein in deiner Nähe.
Zwar lernst du mit diesen Sportarten definitiv Schnelligkeit und das Ausweichen. Aber so gut zuschlagen wie durch ein intensives Boxtraining wirst du damit wohl eher weniger können. Bei den genannten Sportarten kommt es auch sehr stark auf Harmonie von Körper und Geist an. Eine wesentliche Lehre ist immer die absolute Ausgeglichenheit und Ruhe. Das ist zwar für viele Menschen eine wertvolle Tugend, bringt dich für deine Wrestler-Karriere aber kein Stück weiter! Du willst keinen zurückhaltenden Geist entwickeln, der sich in erster Linie durch Streitvermeidung und Defensive auszeichnet.

 

Als Fazit möchte ich dich darauf hinweisen, dass nicht jeder so ein hohes Niveau wie ein Wrestler erreichen muss. Am besten machst du den Kampfsport, der dir am meisten zusagt. Nur so kannst du auf Dauer besser werden und dich körperlich weiterentwickeln. Ist ein offensiver Kampfsport nichts für dich, dann mach ihn ganz einfach nicht.

Verteidigen kannst du dich mit defensiveren Kampfsportarten ja nur umso besser – das kräftige Zuschlagen in entscheidenden Situationen wirst du sowieso bei jeder Art lernen!

Die Kommentare sind geschloßen.